QUARTIERSENTWICKLUNG DÖBELN-WEST
DAS QUARTIER
Wir definieren das Quartier Döbeln-West als den Bereich zwischen Hauptbahnhof und dem Wettinplatz, eingerahmt von den Eisenbahngleisen nach Meißen auf der einen und der Mulde auf der anderen Seite. Diese Quartiersgrenzen stellen den Rahmen des Projekts dar.
In dem Quartier finden sich verschiedene Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten, Vereine wie den Döbelner SC oder die Feuerwehr und weitere Orte des öffentlichen Lebens wie die Polizeidienststelle, Ärzt*innen und diverse Einkaufsmöglichkeiten. Wir sehen ein Quartier, welches von Vielfalt geprägt ist, in welchem sich viele zentrale Einrichtungen befinden, aber in dem es an einem gemeinsamen Rahmen fehlt und an zentralen Orten des Zusammenkommens von unterschiedlichen Menschen.
DIE IDEE
Das Projekt, welches von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert wird, ist zunächst auf ein Jahr bis zum Juni 2026 angelegt und verfolgt in dieser Zeit das Ziel, das Quartier im Rahmen einer Sozialraumanalyse besser kennenzulernen, Potentiale zu identifizieren und Akteure zusammenzubringen. Ziel dieser Förderperiode ist die Entwicklung eines Umsetzungskonzepts für die weitere Arbeit im Quartier. Darauf basierend können wir bei der Deutschen Fernsehlotterie einen Antrag auf eine maximal zweimal zwei Jahre umfassende Umsetzungsphase stellen.
Unter einer Sozialraumanalyse verstehen wir einen breiten Blick ins Quartier. Wir wollen einerseits mit zentralen Akteuren ins Gespräch kommen, andererseits verschiedene Methoden nutzen, um möglichst vielen Menschen eine Stimme zu geben. Ziel ist es, einen breiten Blick auf Potentiale und Bedarfe zu bekommen und gleichzeitig eine erste Öffnung des Projekts in das Quartier zu schaffen.
DIE UMSETZUNG
In der ersten, einjährigen Projektphase sollen verschiedene sozialraumanalytische Methoden zum Einsatz kommen. Darunter fallen beispielsweise qualitative Befragungen im Quartier, interaktive Beteiligungsmethoden, aber auch Fotostreifzüge oder gemeinsame Spaziergänge durchs Quartier. Dabei sollen Menschen möglichst unterschiedlichen Alters, Herkunft und Lebenssituation angesprochen werden. Darüber hinaus sollen im Rahmen offener Formate Menschen im Quartier angesprochen werden und ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich so niedrigschwellig wie möglich mit ihren Ideen und Bedarfen in die Konzeptentwicklung einzubringen. Den zentralen Anlaufpunkt des Projekts bildet der Treibhaus e.V. mit dem Café Courage, angedacht sind aber auch Formate an anderen Orten, beispielsweise bei Projektpartnern und auf öffentlichen Grünflächen wie dem Wettinplatz. In das Projekt sollen nicht nur verschiedene Projekte aus dem Treibhaus e.V. eingebunden werden, sondern auch weitere Akteure aus dem Quartier.
DIE ZUKUNFT
Mit Abschluss der ersten Projektphase wird ein konkretes Umsetzungskonzept entwickelt, welches auf die ermittelten Bedarfe angepasst ist. In einer noch zu beantragenden zweiten Projektphase sind dann auch größere Formate wie beispielsweise Parkfeste, längerfristig angelegte Pop-Up-Orte und vor allem professionelle Beratungsangebote denkbar.
DAS TEAM

Leon Grünig, geboren und aufgewachsen im tiefen Südwesten Deutschlands, ist vor knapp vier Jahren für das Projekt WerkStadt in Döbeln gelandet. Mit den Erfahrungen aus der Gemeinwesenarbeit in der WerkStadt startet er mit dem Quartiersmanagement in Döbeln-West nun in ein neues Projekt. Das bereits aufgebaute Netzwerk aus der Arbeit im Ort der Demokratie wird dabei eine große Stütze und Unterstützung sein.
KONTAKT
Leon Grünig
Mail: leon_gruenig@treibhaus-doebeln.de
Mail: quartier@treibhaus-doebeln.de
Telefon: 0176 / 870 99 237
FÖRDERUNG
Das Projekt wird großzügigerweise von der Deutschen Fernsehlotterie unterstützt.

